Montag

Nach dem Morgensport durften wir im dekorierten Esssaal den berühmten King Julien aus den Madagaskar-Filmen begrüssen. Er sorgte bereits beim Frühstück für gute Stimmung. Diese wurde jedoch bald durch das Aufkreuzen der Polizei getrübt. Mit einem Durchsuchungsbefehl in der Tasche verkündete uns die Polizistin, dass wir um halb zehn das Hotel geräumt haben müssen und den ganzen Tag ausser Haus verbringen sollen. Etwas überrumpelt packten wir unsere Rucksäcke und marschierten los. Glücklicherweise kannten einige Leiter/-innen einen schönen Aussichtspunkt in der Nähe und wir konnten den Tag auch ausserhalb des Hotels geniessen. Nach einem strengen und herausfordernden Marsch auf den Pfannenstiel wurden wir mit einem wunderbaren Panoramablick belohnt. Mit genügend Trink- und Snackpausen waren auch die warmen Temperaturen und die müden Füsse zu ertragen.

Nach einer gemütlichen Bus- und Zugfahrt waren wir zurück in Stäfa und schafften auch noch den Aufstieg zum Hotel. Im Lagerhaus angekommen erfrischten wir uns mit einer Dusche und wurden vom Küchenteam mit einem wunderbaren Abendessen verwöhnt. King Julien begrüsste uns anschliessend zum Filmabend. Da er sich selbst tanzen sehen wollte, schauten wir gemeinsam den ersten Teil der Madagaskarfilme und verbrachten einen vergnüglichen Abend.

Unsere Tanzrunde wurde von einem grossen Polizeiaufgebot unterbrochen. Und Sophia wurde von den Polizist/-innen mitgenommen. Wir hatten keine Möglichkeit diese davon abzuhalten sie mitzunehmen. Nach kurzem Beratschlagen hat Gaudenz angeboten über Nacht nach Beweisen für Sophias Unschuld zu suchen und uns die Fotos am nächsten Morgen zu zeigen.

Etwas beunruhigt aber auch sehr müde von der Wanderung fielen wir in unsere Betten.

von Anna