Montag

Mit lauter Musik startete der Tag am frühen Morgen um 7:30. Nach dem Flieger-Lied von Tim Toupet ging es noch im Laufschritt zwei Runden um die Burg. Direkt danach assen die Kinder Zmorgen. Königin Juliana hatte heute Geburtstag und dafür wurde auch das Esszelt feierlich geschmückt und für sie gesungen. Nach dem Zmorgen erledigten alle Kinder ihre Ämtli. In der Gesichtenstunde ging es um das Thema Umwelt. Zuerst wurde ein kleines Theater vorgeführt, wie man nicht mit Abfall umgehen sollte und lernten anschliessend wie man ihn trennen sollte. Danach durften die Kinder Blumen oder Blätter von der Wiese oder aus dem Wald holen und diese dann laminiert in ihren Erinnerungsbeutel legen. Später kamen die Tagesgäste und das heutige Ritterturnier konnte starten. Beim Turnier musste man verschiedene Stafetten absolvieren. Zum Beispiel musste man sich drei Mal um das Fähnchen drehen und dann im Slalom nach vorne rennen und wieder zurück zur Startlinie. Noch vor dem Mittagsessen spielten wir ein Chaosspiel. Dafür teilten wir uns in verschiedene Gruppen auf und spielten gegeneinander. Die Kinder rannten auf der Wiese umher und suchten dabei nach verschiedenen Kärtchen mit Zahlen und Buchstaben. Auf deren Rückseite stand jeweils ein Wort, welches die Kinder ihrem Gruppenleiter überbringen mussten. Im Gegenzug bekamen sie eine Aufgabe oder eine Quizfrage gestellt. Nach erfolgreichem Meistern der Aufträge durften die Kinder erneut würfeln und bekamen eine neue Zahl oder einen neuen Buchstaben, den es zu suchen galt. Nach der darauffolgenden, vorzüglichen Mahlzeit hatten wir unsere alltägliche Mittagspause, in der die Kinder frei spielen durften oder sich in ihren Zelten erholen konnten.

Beim Zvieri, zu welchem wir alle der Königin zu prosteten, passierte etwas Fürchterliches. Unsere Königin Juliana fiel in Ohnmacht und als sie wieder zu sich kam, litt sie unter Verwirrung, plötzlicher Beinstarre und Gedächtnisverlust. Damit wir auf der Suche nach einer Heilerin für die vermutliche Vergiftung der Königin uns auch nicht verirren und erfolgreich sein werden, lernten die älteren Kinder wie man eine Karten nordet, den Daumensprung, die Bedeutung von Höhen-, Leit- und Auffanglinien und die Karte richtig auszurichten. Die Jüngeren wurden unterdessen mit den Waldläuferzeichen vertraut gemacht. Danach assen wir alle gemeinsam Abendbrot.

Nach einem weiteren Sport, Spass und Spiel Block machten wir uns anhand von verschiedenen Fotos auf die Suche nach der Heilerin. Auf dem Weg, den wir in kleineren Gruppen bestritten galt es verschiedene kleine Aufträge zu lösen.

Noch kurz vor dem Nachtisch trafen wir dann tatsächlich noch auf die besagte Heilerin. Jene war bereit uns das Rezept vom Gegengift für Königin Juliana zu verraten. Im Austausch wollte sie eine Schuppe unseres Drachen-Eis. Da wir dies nicht ohne Einverständnis der Königin versprechen konnten, beschlossen wir die Entscheidung, wie auch die Suche nach den noch fehlenden Kräutern, auf den nächsten Morgen zu verschieben.

Die Kinder gingen nach einem kleinen Nachtisch in Richtung Bett und schliefen voller Vorfreude auf den folgenden Tag ein.

Von Sophia & Amanda