Mittwoch

Am Mittwochmorgen wurden wir von lauter Musik geweckt. Nach einem anstrengenden Morgenturnen und einem wohlverdienten Frühstück haben wir uns in Gruppen gesammelt, um einiges über Freundschaft zu lernen. Jede Gruppe hat eine Geschichte zweier Freunde gelesen und sich ausführlich darüber unterhalten, was für uns wichtig an einer Freundschaft ist. Ein Polaroid Foto mit unseren Cevi Freunden soll uns eine Erinnerung daran sein. Nach dieser spannenden Geschichtenstunde machten sich die Rittergruppen bereit führ ihr nächstes Turnier. Da Ritter jagen können müssen, wurde eine Rehjagd veranstaltet. Auf dem Lagerplatz verteilt waren Rehfiguren in verschiedenen Farben, die es in den Rittergruppen zu suchen galt und unterschiedlich viele Punkte einbrachten. Wir haben alles für unsere Gruppen gegeben und Reh gesammelt, was das Zeug hält. Doch damit nicht genug. Kurz darauf konnten wir uns bei verschiedenen Sportarten eintragen, welche wir nach einem köstlichen Mittagessen absolvieren konnten. Wählen konnte man zwischen Fussball, Völkerball, kleine Spiele, Baseball und Stafetten. Am Nachmittag machten wir uns auf den Weg ins Dorf, um mehr über den Dieb und den Diebstahl unseres Drachen-Eis herauszufinden. Nach einem kurzen Marsch trafen wir im Dorf auf einige Gestalten (beispielsweise eine Minnensängerin, ein Adelspaar und eine Werberin) und befragten jeden denn uns über den Weg lief. Wir haben einiges herausgefunden: In unserer Burg Adelsbach scheint es wohl einen Spion zu geben. Dieser oder Diese ist weder braunhaarig, noch hat braune Augen. Er oder Sie trägt keine Brille und mag keine Tomaten. Weitere (brauchbare) Informationen konnten uns die Dorfbewohner leider auch nicht geben, dafür umso mehr Klatsch und Tratsch.

Zurück auf dem Lagerplatz erwartete uns eine bittere Überraschung. Einige dunkel gekleidete und maskierte Gestalten haben unseren Lagerplatz unter ihren Nagel gerissen. Nach einer kurzen Auseinandersetzung wurde die Königin schliesslich gefangen. Wir gaben uns geschlagen und verliessen mit der Königin, die sich befreien konnte, den Lagerplatz. Die Mutigsten schlichen mit einer Leiterin in die Lagerküche und stahlen ein Paar Lebensmittel und einen Pullover für alle Kinder. Gruppenweise machten wir uns auf zu verschiedenen Feuerstellen und kochten uns selbständig Älplermagaronen. Als wir einige Stunden später denn Lagerplatz wieder aufsuchten waren die Bösewichte bereits wieder spurlos verschwunden. Das Einzige was sie hinterlassen hatten war ein riesiges Chaos in unseren Zelten und eine verwüstete Burg. Wir beschlossen jedoch fürs Erste die Füsse still zu halten und uns in unsere Schlafsäcke einzukuscheln. Der Tag war schliesslich sehr anstrengend uns die Bösewichte sind auch morgen noch da.

Von Eda